Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten
Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten

Naturschutzgebiet "Hohes Moor"

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Das Naturschutzgebiet "Hohes Moor" ist ein Wiedervernässungsprojekt (LIFE-Natur-Projekt) des Landes Niedersachsen. Es wurde gefördert von der Europäischen Union von 2001 bis 2006.

Mehr Informationen finden sie unter http://www.life-hohesmoor.niedersachsen.de/, im kostenlosen Flyer "Wiedervernässung Hohes Moor" der im Rathaus ausliegt oder beim Naturschutzamt, Herr Helmut Bergmann, Tel.: 04141/12-545.

Führungen durch das "Hohes Moor"

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Bei Führungen durch das Hohe Moor können sich die Teilnehmer - je nach Jahres- und Tageszeit sowie Witterung - an einer großen Anzahl von Tieren unterschiedlichster Art erfreuen. Typische Moorpflanzen, wie der Sonnentau können entdeckt und eine faszinierende Vegetation von üppig wuchernden Torfmoosen genossen werden. Während der Wanderung erfahren die Gäste etwas über die Entstehung von Mooren und wie der Mensch sie genutzt hat. Wie funktioniert die Wiedervernässung im Hohen Moor und was bewirkt sie? Die Gäste erfahren etwas über die Problematiken der Wiedervernässung eines Hochmoores. Alte Torfstiche zeugen von der Ausbeutung des Moores, aber auch dazu gibt es spannende Geschichten.

Solche Gästeführungen gibt es entweder als öffentliches, kostenloses  Angebot in unregelmäßigen Abständen. Termine werden im Veranstaltungskalender und auf der Homepage veröffentlicht. 

Gerne kann auch eine individuelle Führung gebucht werden. Für Rückfragen und Informationen wenden Sie sich bitte an das Standortmarketing der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten unter der Telefon-Nr. 04144/2099-108 oder per E-Mail an wagner@oldendorf-himmelpforten.de.

Hohes Moor wird bald Teil des Erlebnispfades Moor-Wasser-Wald

EU und Metropolregion Hamburg machen Moor-Wasser-Wald-Erlebnis möglich.  

Die Gemeinde Oldendorf hat duch die Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung, Frau Monika Scherf, zwei Förderbescheide und damit insgesamt rund 450.000 Euro Fördermittelzusagen für den Erlebnispfad „Moor-Wasser-Wald“ überreicht bekommen.

Das Konzept, den teilweise abgängigen Naturlehrpfad in Sunde um die Gebiete „Kohlspring“ und „Hohes Moor“ zu erweitern, ist in Oldendorf nicht neu. Bereits 2015 trat das Naturschutzamt des Landkreises Stade mit einem Konzept an die Gemeinde Oldendorf heran.  Nun wird die Beharrlichkeit bei der Suche von Förderungen belohnt: knapp 273.000 Euro kommen aus dem LEADER-Programm, die Metropolregion Hamburg fördert 50 % der anderweitig nicht gedeckten zuwendungsfähigen Gesamtausgaben in Höhe von rund 180.000 Euro und Gemeinde und Samtgemeinde teilen sich den Eigenanteil. Und noch ein weiterer Fördermittelgeber ist mit im Bunde: Die Bingo-Umweltstiftung war bereits zum Jahreswechsel 2017/2018 von der Sinnhaftigkeit dieses Projektes überzeugt und trägt nun mit 50.000 Euro dazu bei aus dem bisherigen Naturlehrpfad im Wald- und Teichgut Sunde einen Erlebnispfad zu machen.

Der geplante neun Kilometer lange Rundweg bietet mit seinen Stationen viel Natur, Informationen und Erlebnisse. Die Geschichte und die Bedeutung des Mosaiks aus Teichen, Wiesen, Mooren, Äckern, Wald und Forst werden dem Besucher näher gebracht. Das Themenspektrum der Stationen soll vom Obstanbau über Fischteiche, Wasser, Kraniche, Moore, CO2 und Klima, Wald und Tiere reichen. Mit Begleitmaterial werden dann zukünftig die umliegenden Schulen, Kindergärten, Jugend- und Umweltbildungseinrichtungen angesprochen.

Noch ist das Hohe Moor bei Einwohnern und Touristen nur für Insider erlebbar. Mit dem Erlebnispfad wird das Gebiet und damit die ganze Region eine Aufwertung erfahren. Bisherige, kleine Einzelteile werden zu etwas Ganzem zusammengefügt. Wegeführung, Informationen und Aktionen machen dann Moor, Wasser und Wald erlebbar. Die Bevölkerung wird dann behutsam durch die Natur geführt.

Dafür muss allerdings viel bewegt werden. Aus dem momentan 2,5 km lange Naturlehrpfad im Sunder Waldgebiet wird dann ein circa 9 km langer Erlebnispfad entlang an Teichen, Hochstauden, durch Wälder und bis ins Hohe Moor. Das Gebiet ist geprägt durch zwei sehr nährstoffarme Seen, nassere ältere Handtorfstiche und großflächig entwässertes Hochmoor.  

Die Aufwertung des Gebietes mit Informationstafeln, Mitmach- und Erlebnisstationen wird es Touristen, Einwohnern und auch Schulen und anderen Bildungseinrichtungen möglich machen den Erlebnispfad als Naherholungs- und gleichermaßen Umweltbildungsmaßnahme zu nutzen. 

Straßenplan Oldendorf-Himmelpforten

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