Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten
Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten

Klimaschutz

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„KSI: Klimaschutzmanagement – Erstellung eines Integrierten Klimaschutzkonzeptes für die Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten sowie für die Gemeinde Drochtersen“

Förderzeitraum: 01. April 2021 bis 31. März 2023

Förderkennzeichen: 03K14907

 

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemission leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und intensiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.

Link zum Projektträger Jülich:

www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

Seit April 2021 widmet sich eine Mitarbeiterin der Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes für die Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten in Kooperation mit der Gemeinde Drochtersen. Dieses Vorhaben wird von der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert und durch den Projektträger Jülich umgesetzt. Im Klimaschutzkonzept sollen alle bisherigen Aktivitäten zum Klimaschutz dargestellt werden, sowie anhand einer Treibhausgasbilanz und einer Potenzialanalyse CO2-Einsparmöglichkeiten in den beiden Gemeinden aufgezeigt werden. Nach der Festlegung von konkreten Klimaschutzzielen wird daraus ein Maßnahmenkatalog entwickelt. Dieser enthält in verschiedenen Handlungsfeldern konkrete kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen. Innerhalb des Förderzeitraums sind auch erste Maßnahmen umzusetzen bzw. zu starten.

Kontakt:
Britta Schieblon
schieblon@oldendorf-himmelpforten.de
Telefon Bürgerhaus Oldendorf: 04144/2099-156
Telefon Drochtersen: 04143/919-124

Stadtradeln

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Bester Einzelradler: Volker Luga ist 2.530 km im dreiwöchigen Aktionszeitraum geradelt. Das entspricht einer CO2-Einsparung von 372 kg durch eine einzelne Person. Er gewann damit den ersten Preis in der Kategorie „Bester Einzelradler“. Kai Seefried und Holger Falke (links) überreichten ihm dafür unter anderem zwei Jahreskarten für die nächste Elbe-Radwanderbus-Saison vom Tourismusverband Landkreis Stade/Elbe e.V.

Pressemitteilung Landkreis Stade:

 

2.548 Radelnde waren in diesem Jahr beim STADTRADELN im Landkreis Stade fürs Klima und für einen sozialen Zweck unterwegs – das sind 346 Menschen mehr als in 2020. Sie radelten zusammen beachtliche 492.875 Kilometer und haben damit statistisch mehr als zwölfmal die Erde umrundet. Verglichen mit dem Verbrauch eines Autos auf dieser langen Strecke vermieden sie damit Emissionen in Höhe von 72 Tonnen Kohlendioxid. Landrat Kai Seefried überreichte bei der STADTRADELN-Prämierung jüngst die Preise der fünf kreisweiten Kategorien feierlich an die stolzen STADTRADELN-Gewinner.
Im Aktionszeitraum vom 2. bis 22. September wurde der Landkreis Stade wieder zum Schauplatz des sportlichen STADTRADELN-Wettbewerbs. Die Idee dahinter, so Birgit Weißenborn vom Landkreis Stade: „Wir wollen mehr Menschen zum Radfahren zu bewegen. Denn wer mit dem Fahrrad statt mit dem Auto fährt, leistet einen Beitrag für weniger Verkehrsbelastung, Abgase und Lärm in der eigenen Umgebung und somit für mehr Umwelt- und Klimaschutz. Die Bewegung fördert die eigene Gesundheit.“ Die Teilnehmenden sammelten als Büromannschaft, Freundeskreis, Verein, Familie, Schulteam oder ganz bunt zusammengewürfeltes Team ihre gefahrenen Kilometer und erfassten sie per STADTRADELN-App oder -Website.
 
Ergebnisse der Kommunen
Mit den Ergebnissen beim STADTRADELN 2021 wird ein Erfolg gemeinsamer kommunaler Klimaschutzbemühungen im Landkreis sichtbar. Die Hansestadt Stade erzielte mit 137.743 Kilometern erneut die höchste Fahrleistung, gefolgt von der Hansestadt Buxtehude mit 97.078 Kilometern. In der Samtgemeinde Harsefeld legten die Radlerinnen und Radler 88.558 Kilometer zurück, 10.263 km mehr als im letzten Jahr. Die Radfahrer/innen der Gemeinde Jork erreichten erstaunliche 41.551 Kilometer und steigerten ihre Fahrleistung vom letzten Jahr um zwei Drittel. Als fünftstärkste Kommune und STADTRADELN-Newcomer erreichte die Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten gleich stolze 34.062 Kilometer. Die Radelnden der Samtgemeinde Lühe lagen bei 19.072 Kilometer, die der Samtgemeinde Horneburg schafften 11.795 Kilometer und die Samtgemeinde Apensen erradelte 8.584 Kilometer. Die Newcomer-Gemeinde Drochtersen erzielte 2.898 Kilometer. Bundesweit liegt der Landkreis Stade im Gesamtranking aller STADTRADELN-Kommunen Deutschlands auf Platz 88 von 2.172 Teilnehmerkommunen.
Interesse an interkommunaler Zusammenarbeit
Bei der Prämierung im Kreishaus schilderten Landrat Kai Seefried, der Bürgermeister der Hansestadt Stade Sönke Hartlef, der Bürgermeister der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten Holger Falcke und der Bürgermeister der Samtgemeinde Horneburg Knut Willenbockel ihre Eindrücke: Die engagierte Koordinierung ermöglichte trotz Corona mehrere Events in den Kommunen: Neben der großen Auftaktveranstaltung Am Sande in Stade mit unterschiedlichen Akteuren wie Kommunen, ADFC, Lastenradinitiativen, Fahrrad-Parcours der Verkehrswacht, Klinik-Clowns, Polizei, Dorfstromer, KVG, Stadtwerke Stade, Viebrockhaus, Autohaus Spreckelsen, Kreissparkasse Stade und DRK-Erste-Hilfe-Coaching hatten die Bürgermeister in den drei Aktionswochen vor allem bei den Tandem-Touren durch den Landkreis gemeinsam viel Spaß. Landrat Kai Seefried, mit dem Lastenrad viel unterwegs, regte unter anderem an, mit den Kommunen den Ausbau weiterer Radwege abzustimmen und mehr Maßnahmen für den Klimaschutz umzusetzen. Die Bürgermeister stellten übereinstimmend in Aussicht, gemeinsam auch über die eigenen Gemeindegrenzen hinweg, Fahrradwege bauen und vorhandene Wege für eine gute Fahrqualität verbessern zu wollen.
 
„Gute Taten bewegen!“
Bei der diesjährigen Spendenaktion „Gute Taten bewegen!“, die im Landkreis Stade mit dem STADTRADELN verbunden war, kamen 8.250 Euro für den gemeinnützigen Verein KinderLicht e. V. zusammen, die Kindern und Jugendlichen zugutekommen und die Arbeit der Klinik-Clowns im Elbe Klinikum fördern. Landrat Kai Seefried übergab Claudia Haf, alias Karotti, den Spendenscheck, würdigte die Aktivitäten der Klinikclowns und bedankte sich bei den zehn regionalen Unternehmen, die diese Benefiz-Aktion unterstützt haben. Corona bedingt konnten von ihnen mit Wolfgang Schult, Sparkasse Stade Altes Land, und Heiko Fischer, Rolf Fischer GmbH lediglich zwei Spender-Firmen teilnehmen. Die Teilnehmenden zeigten sich beeindruckt davon, wie kreativ die Klinikclowns ihre Arbeit aktuell an die Corona-Situation anpassen und damit weiterhin Kindern und Jugendlichen Freude schenken.
 
STADTRADELN-Stars
Eine besondere Rolle im Landkreis Stade kam den beiden STADTRADELN-Stars Gerhard Corleis und Volker Luga zu. Beide haben während der dreiwöchigen Radelphase kein Auto von innen gesehen. In ihren STADTRADELN-Blogs berichteten sie über ihre STADTRADELN-Erlebnisse:
Der STADTRADELN-Star des Landkreises Stade ist Gerhard Corleis,
Der STADTRADELN-Star für die Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten ist Volker Luga,
Dem STADTRADELN-Star Volker Luga überreichte Samtgemeindebürgermeister Holger Falcke das vom Klima-Bündnis zugeloste Jahresabo der Zeitschrift MYBIKE. Gerhard Corleis konnte nicht dabei sein und wird später seine Auszeichnung erhalten.
 
Bester Einzelradler
Volker Luga ist 2.530 km im dreiwöchigen Aktionszeitraum geradelt. Das entspricht einer CO2-Einsparung von 372 kg durch eine einzelne Person. Er gewann damit den ersten Preis in der Kategorie „Bester Einzelradler“. Kai Seefried überreichte ihm dafür zwei Jahreskarten für die nächste Elbe-Radwanderbus-Saison vom Tourismusverband Landkreis Stade/Elbe e.V.
 
Landrat Seefried, Bürgermeister Falcke und Bürgermeister Hartlef ehren drei Schulen
In diesem Jahr gibt es erstmalig sogar drei Preiskategorien für Schulen. Die „Beste Schule“ radelte die meisten Kilometer im ganzen Landkreis. Die „Radelaktivste Schule“ wurde das Schulteam, dessen Mitglieder kreisweit die meisten Kilometer pro Kopf erzielten. Das „Größte Schulteam“ konnte landkreisweit die meisten Mitstreiter zum Mitmachen motivieren. Ihnen wurden drei handgetöpferte Unikate als Wanderpokale überreicht, die sie im nächsten Jahr verteidigen müssen. Alle STADTRADELN-Pokale des Landkreises wurden von Uta Seubert in der Altländer Töpferei aus klimafreundlichem Material in der Region gefertigt.
 
Beste Schule
Elfriede Schöning nahm als Schulleiterin den Wanderpokal und die Urkunde für das Vincent-Lübeck-Gymnasium Stade (VLG) als „Bestes Team“ mit den meisten Radkilometern stolz von Kai Seefried entgegen. Bereits im letzten Jahr gewann das VLG diese Kategorie und konnte seinen Titel mit 23.280 km gefahrener Leistung und 3.425 kg CO2-Einsparungen überzeugend verteidigen. Bürgermeister Sönke Hartlef ehrte das VLG als bestes Team im Unter-Account der Hansestadt Stade ebenfalls mit einer Urkunde.
Radelaktivste Schule
Mit durchschnittlich 287 km pro Teilnehmer erreichten die 14 aktiven Radelnden der BBS II Stade die beste Leistung pro Kopf. Kai Seefried überreichte der Schulkoordinatorin Uta Fromhage den Wanderpokal und die Urkunde für die „Radelaktivste Schule“. Insgesamt legte das Schulteam 3.895 km zurück und konnte so 573 kg CO2 einsparen. Uta Fromhage wünscht sich, dass im nächsten Jahr mehr Personen für das Team der BBS II Stade in die Pedale treten. Landrat Kai Seefried bestärkte diesen Wunsch und möchte alle Schulen im Landkreis bei der nächsten STADTRADELN-Kampagne gezielt ansprechen noch stärker aktivieren. Dem stimmte Sönke Hartlef zu, der für die BBS II Stade auch eine Urkunde der Hansestadt bereithielt.
 
Größtes Schulteam
Bürgermeister Holger Falcke war stolz darauf, dass neben dem besten Einzelradler auch das größte Schulteam aus der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten kommt. Er gratulierte der Mobilitätsbeauftragten der Grund- und Oberschule (GOBS) Oldendorf Ines Bohländer, die den Wanderpokal von Kai Seefried entgegennahm. Das Team der GOBS Oldendorf besteht aus 219 Radelnden, die insgesamt 19.189 km geradelt sind und damit 2.822 kg CO2 eingespart haben. Ines Bohländer wies darauf hin, dass sich nur Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte der Oberschule beteiligt haben. Für das nächste Jahr wünscht sie sich, dass auch die Grundschule im Team dabei ist und das Team noch größer wird.
 
Bestes Team
Als außerschulisch „Bestes Team“ im Landkreis hat der ADFC Stade mit beachtlichen 19.986 km abgeschnitten. Landrat Kai Seefried und Bürgermeister Sönke Hartlef würdigten diese herausragende Leistung die 36 Radelnde im gemeinsamen Wettstreit erreicht haben. Sie konnten durch Radeln statt Autofahren beachtliche 2.938 kg CO2 einsparen. Ilse von Lacroix nahm Pokal und Landkreis-Urkunde von Kai Seefried sowie die Urkunde von Sönke Hartlef entgegen, schilderte den ambitionierten Wettstreit Ihrer Team-Mitglieder, der zu dem guten Ergebnis geführt hat, und nutzte gleich auch die Gelegenheit für konkrete Anregungen zur Verbesserung der Sicherheit für Radfahrer im Stadtgebiet. Beispielsweise solle der Radweg bei der STADEUM-Ausfahrt farblich kenntlichgemacht werden. Hier komme es oft zu gefährlichen Verkehrssituationen, da von abbiegenden Autofahrern der Radweg nicht genügend wahrgenommen wird.
 
Alle weiteren Ergebnisse und Bilder von der Prämierungsveranstaltung zum STADTRADELN 2021 finden Sie unter www.landkreis-stade.de/STADTRADELN und unter https://www.stadtradeln.de/landkreis-stade
 
2022 soll die Kampagne voraussichtlich bereits am 7. Mai beginnen.
 
Warum gibt es STADTRADELN im Landkreis Stade?
Birgit Weißenborn: „Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Straßenverkehr. Bereits in 2008 startete das Klimabündnis daher die internationale Kampagne STADTRADELN. Es handelt sich um einen Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Jeder Kilometer zählt, erst recht, wenn er sonst mit dem Auto zurückgelegt worden wäre. Dabei liegt der Fokus auch auf der Qualität der Fahrradwege, um langfristig mit einer guten Radinfrastruktur den Radverkehrsanteil zu steigern. Nach einer erfolgreichen, erstmalig in 2020 kreisweiten Durchführung waren auch 2021 wieder alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises aufgerufen, mit ihrer Teilnahme ein Zeichen für Klimaschutz und sicheren Radverkehr zu setzen.“