Kirchen
St. Marienkirche in Himmelpforten
© peters-foto-hobby.de Die St. Marienkirche in Himmelpforten wurde als Kirche des Zisterzienserklosters Porta Coeli gebaut, das um 1255 gegründet wurde. Sie wurde 1738 auf den Resten des alten Gotteshauses der Nonnen erbaut. Sie beherbergt eine der ältesten Kirchenorgeln des Landkreises (erbaut 1587 von Hans Scherer; renoviert 2014). Sie hat keinen Kirchturm, sondern nur einen kleinen Dachreiter, was in unserer Gegend eher ungewöhnlich ist. Zisterzienser legten Wert auf ein bescheidenes Leben und auch auf bescheidene Kirchen, bei denen auf einen Turm verzichtet wurde. An die Zeit des Klosters erinnert unter anderem ein Epitaph gewidmet dem Andenken der einstigen Priorin des Klosters Maria von der Weyhe (1591-1616) mit vielen Figuren.
Der Kanzelaltar aus dem 18. Jahrhundert ist mit einer 1717 in Stade gedruckten Bibel geschmückt.
Vor der Kirche entstand vor einigen Jahren in ehrenamtlicher Tätigkeit eine Nachbildung eines historischen Klostergartens. Der Garten mit seinen Heil- und Symbolpflanzen ist frei zugänglich und kann jederzeit besichtigt werden.
Die moderne Seite der Kirchengemeinde Himmelpforten erleben Sie am besten am 2. Sonntag jeden Monats. Dann findet in der Kirche um 17.00 Uhr der „Punkt 5 –Gottesdienst“ statt, der mit modernen Liedern und außergewöhnlichen Aktionen die gewohnte Form des Gottesdienstes durchbricht.
Gemeindebüro:
Kirchengemeinde St. Marien in Himmelpforten
Hauptstraße 57
21709 Himmelpforten
kg.himmelpforten@evlka.de
04144/ 699 7690
Öffnungszeiten:
Montag geschlossen
Dienstag 10 - 12 Uhr
Mittwoch geschlossen
Donnerstag 14 - 18 Uhr
Freitag 10 - 12 Uhr
Außerhalb der Öffnungszeiten können Anliegen auf den Anrufbeantworter gesprochen werden.
Pastorin / Pastor:
Johanna Wutkewicz
Gartenstraße 6b, 21709 Himmelpforten
johanna.wutkewicz@evlka.de
04144 / 699 7973
Offene Kirche
April bis Oktober, Dienstag bis Samstag
10 - 12 Uhr
14 - 16 Uhr
St. Martin in Oldendorf
© Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten Von weitem schon fällt die schlanke, 36 m hohe Turmspitze der etwa 800 Jahre alten St.-Martins-Kirche als Wahrzeichen von Oldendorf ins Auge. Der einschiffige Feldsteinbau stammt aus der Zeit um 1200. Ein Anbau an der Nordseite aus dem 18. Jh., Brauthaus genannt, wird als Sakristei genutzt. Die jetzige Gestaltung des Kircheninnern sowie der Eingänge und der Fenster erfolgte 1901. Altar und Epitaph sowie Teile der Kanzel und das von Arents-schild'sche Wappen stammen von 1651. Das Kruzifix über der südlichen Nische ist so alt wie die Kirche.
Der Orgelprospekt (Bielfeld/Gloger 1730/31) verbirgt eine 1981 von Jahnke, Bovenden, gebaute Orgel, die die Pflege der Kirchenmusik, besonders des 18. Jh., ermöglicht. Interessant sind vor der Kirche an der Nordwand ein romanischer Tauf- oder Weihwasserstein sowie einige sehenswerte alte Grabsteine. 3 Glocken, gegossen 1923 und 1952, von denen eine "Friedensglocke" heißt und eine andere "Gedächtnisglocke", läuten die Gottesdienste ein.
Kontaktadresse:
Ev.-luth. Kirchengemeinde Oldendorf
Hauptstr. 14, 21726 Oldendorf
Telefon: 04144/7407
E-Mail Kirchenbüro: KG.Martin.Oldendorf@evlka.de
St. Petri in Burweg auf der Horst
© Samtgemeinde Oldendorf Himmelpforten / Lühring Die Kirche "St. Petri" auf der Horst (Erhebung in einer Niederung) in der Gemeinde Burweg ist wahrscheinlich über mehrere Jahrzehnte hinweg etwa in der Zeit von 1150 bis 1250 erbaut worden. Sie ist aus Feldsteinen errichtet und besteht aus einem langrechteckigen Schiff, einem quadratischen Altarraum mit eingezogener Apsis und einem nach Westen auf Backsteinfundament angebauten hölzernen Glockenturm. Sie war ursprünglich nur eine Kapelle, vermutlich für Schiffer auf der Oste errichtet. Nach der Besiedlung des Landstriches entlang der Oste wurde sie zur Pfarrkirche erweitert.
Gegen Ende des 19. Jh. wurden der Dachstuhl der Kirche erneuert, das Gebäude gründlich renoviert und eine neue Orgel eingebaut. 1959 wurden neben der Erneuerung des Pfannendaches auch wieder umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt, wie die Restaurierung des Turms. Am Glockenstuhl befindet sich die Inschrift: ERNEUERT ANNO 1797. Die heute im Turm vorhandene Glocke wurde 1910 in Hildesheim gegossen und trägt die Inschrift (in lateinischer Sprache): "Ich will des Herren lob singen. Völker, betreibet euer Heil. Herr Christe, segne Leute und Land."
Kontaktadresse:
Kirchengemeinde Horst
Horst 5, 21709 Burweg
Tel.: 04144/5237
E-Mail: kg.burweg-grossenworden@evlk.de
Öffnungszeiten:
Dienstag und Mittwoch: 9:00-11:30 Uhr
Freitag: 14:00-17:00 Uhr

