Seniorenservicebüro
© Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten Rund 5.000 Einwohnerinnen und Einwohner der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten und damit fast ein Viertel der Samtgemeindebevölkerung sind über 60 Jahre alt. Um der sogenannten Generation „60 plus“, Pflegebedürftigen sowie deren Angehörige eine zentrale und kostenlose Anlaufstelle in allen Belangen rund um die Themen „Älter werden“ und Pflegebedürftigkeit zu bieten, wurde bereits 2015 das Servicebüro für Senioren, Pflegebedürftige und deren Angehörige in der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten eingerichtet.
Das Seniorenservicebüro
- unterstützt bei der Beantragung von Witwen-/Witwerrenten und Altersrenten* (nach vorheriger Terminabsprache)
- gibt Hilfestellung beim Ausfüllen von Formularen und Anträgen*
- bietet Orientierung und Unterstützung von Ratsuchenden; hier ggf. Weitervermittlung an die entsprechenden Beratungseinrichtungen / Fachämter bei speziellen Fragestellungen
- organisiert Informationsveranstaltungen für Senioren, Pflegebedürftige und deren Angehörige
- bietet Notfalldosen zum Verkauf an
Haben Sie Fragen, Wünsche, Anregungen? Dann scheuen Sie sich nicht, Frau Hintelmann vom Seniorenservicebüro zu kontaktieren. Sie freut sich auf Ihren Anruf oder einen Besuch im Servicebüro. Frau Hintelmann ist während der allgemeinen Öffnungszeiten der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten unter nebenstehender Telefonnummer und E-Mails-Adresse oder montags, dienstags und donnerstags persönlich im Rathaus Himmelpforten, Zimmer 9, zu erreichen.
* Kostenlose und kompetente Hilfe in Rentenfragen gibt es auch bei den Versichertenältesten und -berater der Deutschen Rentenversicherung.
Seniorenbeirat der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten
Der Seniorenbeirat der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten vertritt die Belange der in der Samtgemeinde lebenden Bürgerinnen und Bürger der sogenannten „Generation 60plus“. Er ist parteipolitisch und konfessionell neutral und unabhängig. Der Seniorenbeirat nimmt selbst keine Aufgaben der Altenhilfe wahr, sondern berät und unterstützt die Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben hinsichtlich der altersspezifischen Belange der Seniorinnen und Senioren. Die Mitglieder des Seniorenbeirates sind die Ansprechpartner vor Ort. Sie nehmen in ihren Gemeinden Anregungen, Wünsche und Verbesserungsvorschläge rund um das Thema Senioren entgegen. Frau Marga Hoops aus Estorf-Behrste ist die erste Vorsitzende des Seniorenbeirates. Herr Wilfried Hilck aus Engelschoff und Herr Hans-Hermann Richter aus Hammah fungieren als Stellvertreter. 
Gerne dürfen Sie direkt mit den Mitgliedern des Seniorenbeirates der Samtgemeinde Kontakt aufnehmen:
Burweg: Renate Eckhoff, 04144/4324
Düdenbüttel: Wolfgang Oehlers, 04144/5206
Engelschoff: Wilfried Hilck, 04144/5643
Estorf: Marga Hoops, 04140/341
Großenwörden: Dieter Ducksch, 0176/75348534
Hammah: Hans-Hermann Richter, 04144/5197
Heinbockel: Andreas Haack, 04144/5039
Himmelpforten: Arno Stuwe
Kranenburg: Ulf-Dieter Voß, 04140/8283
Oldendorf: Erwin Schlüter, 04144/7364
Ziel ist es u.a. ein Kommunikationsnetzwerk aufzubauen, um so die ältere Generation in der Samtgemeinde zu erreichen und mit Informationen zu versorgen. Der Seniorenbeirat der Samtgemeinde arbeitet eng mit dem Servicebüro für Senioren, Pflegebedürftige und deren Angehörige der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten, Frau Hintelmann zusammen.
Hilfreiche Broschüre für Senioren
© Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten
In der Broschüre „Leben im Alter – am liebsten im Landkreis Stade“ erhalten Seniorinnen und Senioren wertvolle Tipps und Informationen rund ums Älterwerden. Der Ratgeber ist kürzlich in einer zweiten, neu überarbeiteten Auflage erschienen und ist ab sofort kostenlos im Rathaus Himmelpforten, im Bürgerhaus Oldendorf und in den Gemeindebüros Estorf, Hammah und Großenwörden erhältlich.
Der Ratgeber, der vom Landkreis Stade herausgegeben wurde, umfasst 76 Seiten und bietet viele praxisnahe Informationen. Gut untergliedert stellt die Broschüre eine beachtliche Vielfalt von Angeboten für Seniorinnen und Senioren verschiedener Lebenslagen im Landkreis Stade vor. Unter anderem zu den Themen Wohnen im Alter, Pflegebedürftigkeit und finanzielle Unterstützung. Außerdem sind die verschiedenen Beratungs- und Anlaufstellen, die bei Fragen rund um das Thema „Alter“, hilfreich Auskunft geben und unterstützen, aufgelistet.
Neue Broschüre „Wohnen zu Hause“ gibt hilfreiche Infos und Tipps
Landkreis Stade. Barrierefreiheit und Beratung, Finanzierung und Förderung, Sicherheit und Smart-Home-Technologie: All diese Themen umfasst die neue kostenlose Broschüre „Wohnen zu Hause“, die der Senioren- und Pflegestützpunkt des Landkreises Stade jetzt herausgebracht hat. Wichtige Informationen und nützliche Tipps zur Wohnraumanpassung bietet der 58-seitige Ratgeber.
Zahlreiche Alltagshelfer machen das Leben im Alter leichter, weiß Sylvia Pankop vom Senioren- und Pflegestützpunkt: „Allerdings sind viele Hilfsmittel und andere Erleichterungen für Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Einschränkungen weitgehend unbekannt, wie unsere Beratungsarbeit zeigt. Das soll sich mit der neuen Broschüre ändern.“ Der Ratgeber gibt Anregungen, wie das eigene Wohnumfeld bequemer gestaltet werden kann – ganz unabhängig von einem Pflegegrad. „Menschen mit Pflegegrad ermöglichen Wohnraumanpassungen wiederum, länger selbständig in ihrem eigenen Zuhause zu leben“, so die Expertin weiter.
Seit zehn Jahren vermittelt Sylvia Pankop ehrenamtliche Wohnberaterinnen und Wohnberater. Ihre Erfahrung zeigt: Die Hemmschwelle ist nach wie vor hoch, dieses Angebot anzunehmen und fremde Menschen in die eigene Wohnung zu lassen. „Die Broschüre bietet zu jedem Raum in der Wohnung Skizzen und Hinweise, wie man das eigene Wohnumfeld gestalten kann. Das ist gute Hilfe zur Selbsthilfe.“
Zugleich kommt der Ratgeber dem Wunsch der meisten Menschen nach, möglichst selbstständig und möglichst lange zuhause wohnen bleiben zu können. Tatsächlich leben mehr als 90 Prozent der Seniorinnen und Senioren in einer standardmäßig ausgestatteten Wohnung, so eine Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Die Broschüre „Wohnen zu Hause“ enthält praktische Checklisten, wichtige Kontaktdaten und Hinweise auf sinnvolle Wohnraumanpassungen, um mögliche Hindernisse in diesen Wohnungen und Häusern zu beseitigen.
Die kostenlose Broschüre mit vergrößerter Schrift und einer Auflage von 10.000 Exemplaren liegt im Stader Kreishaus, in den Rathäusern sowie in den Elbe Kliniken aus. Außerdem steht sie zum Download auf der Internetseite des Landkreises Stade bereit. Dort ist auch der Link für den Hörbeitrag zu finden – darüber kann man sich die Texte online vorlesen lassen.
Wohngeldreform: Mehr Rentner haben jetzt Anspruch
Durch die Reform des Wohngeldes haben seit Anfang des Jahres 2023 mehr Menschen Anspruch auf Wohngeld. Dies gilt auch für Rentnerinnen und Rentner sowie für Bewohnerinnen und Bewohner in Pflegeeinrichtungen. Darauf wurde im Arbeitskreis der Seniorenvertretungen und -beratungsstellen im Landkreis Stade in seiner jüngsten Sitzung aufmerksam gemacht. Eingeladen hatte der Senioren- und Pflegestützpunkt des Landkreises Stade. Ziel der Treffen ist es, die hauptamtlichen und ehrenamtlichen Akteure in der Seniorenarbeit zu vernetzen und zu informieren.
Diesmal stand unter anderem die Wohngeld-Reform auf der Tagesordnung. Denn laut Schätzungen haben bundesweit rund 700.000 Rentnerinnen und Rentner erstmals Anspruch auf Wohngeld. Dieses ist ein staatlicher Zuschuss zur Miete oder zur Belastung für selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümer. Außerdem erhöht sich durch das sogenannte Wohngeld-Plus-Gesetz dessen Höhe. Da bei der Berechnung des Wohngeldes nun eine dauerhafte pauschale Heizkosten- und Klimakomponente berücksichtigt wird, lohnt es sich für viele Personen einen neuen Antrag oder erstmalig einen Antrag zu stellen, so Susanne Dalüge von der Wohngeldbehörde des Landkreises Stade während der Arbeitskreissitzung: „Auch für Eigenheimbesitzer, die keine Kredite mehr abzuzahlen haben, könnte sich ein Wohngeldanspruch ergeben.“
Wohngeld wird allerdings nur an Personen geleistet, die keine Transferleistungen wie Sozialhilfe, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung oder Bürgergeld beziehen, weil bei Transferleistungen die Unterkunftskosten bereits berücksichtigt werden. Für die Berechnung des Wohngeldes spielt außerdem das Einkommen eine Rolle. Für Seniorinnen und Senioren gibt es aber wichtige Freibeträge: Zum Beispiel bei einem Grad der Behinderung von 100 oder ab einem Pflegegrad 2 bleiben bestimmte Beträge von Einkommen anrechnungsfrei. Dies gilt auch für Personen, die die Grundrentenzeiten erfüllen – auch hier bleibt ein Betrag vom Einkommen unberücksichtigt. „Generelle Zahlen, ab welchem Einkommen ein Anspruch auf Wohngeld besteht, lassen sich aber nicht angeben“, betont Susanne Dalüge.
Im Landkreis Stade gibt es insgesamt vier Wohngeldbehörden, oftmals Wohngeldstellen genannt: in den Hansestädten Stade und Buxtehude sowie in der Samtgemeinde Harsefeld. Personen der anderen Kommunen wenden sich diesbezüglich an den Landkreis Stade.
Weitere Informationen zum Wohngeld gibt es online beim Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen:
https://www.bmwsb.bund.de/Webs/BMWSB/DE/themen/stadt-wohnen/wohnraumfoerderung/wohngeld/wohngeld-node.html
(Quelle: Pressemitteilung des Landkreises Stade, 10.02.2023)
Seniorenfrühstück 2019
© Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten Am 28.09.2019 fand in der Eulsetehalle das Allesamt-Seniorenfrühstück statt. Zum ersten Mal gab es für die Seniorinnen und Senioren aus allen zehn Mitgliedsgemeinden die Gelegenheit, sich gemeinsam an den gedeckten Frühstückstisch zu setzen.
Organisiert wurde die Veranstaltung von Frau Hintelmann vom Seniorenservicebüro und Frau Wagner vom Standortmarketing der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten. Über 180 Personen der Generation 60 Plus sind der Einladung gefolgt. Aus jeder Mitgliedsgemeinde waren Seniorinnen und Senioren anwesend und erlebten einen vergnüglichen und stimmungsvollen Vormittag.
Das Team des Gasthauses Hellwege aus Himmelpforten hatte die Tische liebevoll eingedeckt. Es konnte reichhaltig und ausgiebig gefrühstückt werden und ein plattdeutsches Rahmenprogramm rundete das Allesamt-Seniorenfrühstück ab.
Nach der Begrüßung durch Samtgemeindebürgermeister Holger Falcke begannen die Klammrebellen aus Düdenbüttel mit dem Lied „An de Eck steiht‘n Jung mit’n Tüdelband“, welches gleich zum Mitsingen animierte. Bis zum Auftritt der Kinder vom Verein „De Plattdüütschen e. V“ aus Düdenbüttel blieb genügend Zeit, den ein oder anderen Klönschnack zu halten. Die Kinder sorgten mit ihren plattdeutschen Sketchen, unter der Anleitung von Magda Mügge und Margret Lohse, für vergnügtes Schmunzeln und beim „Plattdeutsch-Rap“ sangen und klatschten alle Teilnehmer begeistert mit.
Anschließend hatten auch die Ostedoler Göörn, unter der Leitung von Karin Hitzwebel, die Lacher auf ihrer Seite. Mit viel schauspielerischem Können führten sie ihre zwei Sketche auf und ernteten dafür reichlich Applaus.
Zum Abschluss des Programms traten noch einmal die Klammrebellen auf. Mit ihren fröhlichen Liedern ließen sie den Vormittag gutgelaunt ausklingen. Es wurde geschunkelt, mitgeklatscht und so manch einer, der textsicher war, stimmte in den Gesang mit ein.


