Katastophenschutz / Energiekrise
Der Katastrophenschutz hat seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges und der damit einhergehenden Energiekrise an Bedeutung gewonnen. Aufgrund dessen hat der Landkreis Stade eigens dafür eine Internetseite www.landkreis-stade.de/vorsorge freigeschaltet.
"Notfall-Monitor Niedersachsen" - zentrale Informationsseite für Krisen- und Notfallsituationen
Bisher gab es auf Landesebene kein zentrales Angebot zur Information bei außergewöhnlichen Gefahren- oder Krisenszenarien. Die Kommunikation erfolgte meist durch die betroffene Kommune und/oder landesseitig durch die zuständigen Ressorts, dies aber nur bezogen auf den jeweiligen Zuständigkeitsbereich. Mit der Vielzahl an Quellen konnte es für die Bürgerinnen und Bürger herausfordernd sein, sich zu informieren.
Nunmehr bietet der Notfall-Monitor Niedersachsen mit seiner Kombination aus Vorsorge, Warnung und Informationen im Ernstfall unter einer Adresse eines der umfassendsten Angebote zum Bevölkerungsschutz in Deutschland.
Unter www.niedersachsen.de/notfallmonitor wurden
- Hinweise zur Prävention und Selbstvorsorge,
- Warnungen
- und besonders die Informationen im Ernstfall
für die Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen zusammengestellt.
Im Notfall-Monitor gibt es hilfreiche Tipps, wie jede und jeder persönlich für Krisen- und Notfallsituationen vorsorgen kann. Wenn eine konkrete Krise oder Notfallsituation eintreten sollte, würde schnell über die aktuelle Lage sowie über Maßnahmen und Hilfsangebote informiert.
Die drei Hauptbereiche der Webseite bieten folgende Inhalte:
Selbstvorsorge/Prävention:
- Tipps und Hinweise zur Vorbereitung auf mögliche Krisensituationen
- Übersicht der Dienste/Warn-Apps, die zuverlässig über mögliche Gefahrenlagen in Niedersachsen
informieren - Informationen über regionale Vorkehrungen in der jeweiligen Kommune
Warnung:
- Die Landesregierung und/oder die Kommunen warnen und informieren zentral über Krisen- oder
Notfallsituationen im gesamten Land Niedersachsen, in Teilen des Landes - sowie über regional begrenzte Krisenereignisse,
- besonders zu speziellen Themen, die nicht oder nur teilweise über die gängigen Warnmedien (wie NINA etc.) gemeldet werden (zum Beispiel Waldbrandgefahr, Hitze, Trockenheit, Havarien, Bombenräumung).
- Bestehende Warnmeldungen (zum Beispiel bei Extremwettervorhersagen) werden gegebenenfalls durch zusätzliche Informationen staatlicher Stellen ergänzt.
- Häufige oder potenziell wahrscheinlichere Warnlagen werden mit lagespezifischen Verhaltenshinweisen und FAQ bereichert.
Information im Ernstfall:
Wichtige Informationen von staatlichen Stellen des Landes und der Kommunen werden zentral gebündelt, auch für die Phase nach einem Ereignis (zum Beispiel Bewältigung der Folgen).
Der Notfall-Monitor bietet ein flexibles Instrument für die generelle Risiko- und Krisenkommunikation des Landes. Alle Kommunen sind eingeladen, ihre Informationen im Notfall-Monitor Niedersachsen bereitzustellen. Das Projekt wird von den Kommunalen Spitzenverbänden unterstützt - das Interesse der Fachleute in den Kommunen war groß.
Wichtig:
Der Notfall-Monitor Niedersachsen ersetzt nicht die bisherigen Warnsysteme, die in Niedersachsen zuletzt beim bundesweiten Warntag erfolgreich getestet wurden. Die Webseite ist ein ergänzendes Informationsangebot. Sie wird in enger Zusammenarbeit mit allen Akteuren des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes stetig weiterentwickelt.
Generell empfiehlt die Landesregierung ausdrücklich die Nutzung der Warn-App NINA vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Wie diese App funktioniert, wo sie bezogen werden kann und welche zusätzlichen Apps in Niedersachsen wirklich sinnvoll sind, wird ebenfalls auf den Seiten des Notfall-Monitors erläutert.
© Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten
Auch im Winter 2023/2024 wird es erneut erforderlich sein, auf den eigenen Energieverbrauch zu achten und Sparmaßnahmen zu treffen. Nachfolgend und in der Präsentation einer vergangenen Informationsveranstaltung finden Sie nützliche Tipps und Hinweise für den Alltag, um ganz einfach Energie zu sparen, ohne sich einzuschränken.
- Die Heiztemperatur runterdrehen und nur dann heizen, wenn man tatsächlich zuhause ist – schon 1 bis 2°C weniger machen einen Unterschied!
- Die Heizung funktioniert übrigens besser und sparsamer, wenn nichts vor dem Heizkörper steht – auch ein Vorhang sorgt dafür, dass weniger Wärme in den Raum gelangt!
- Bei Neukäufen auf den Energieverbrauch achten!
- Bei elektrischen Geräten, die nicht regelmäßig genutzt, den Stecker ziehen!
- Wenn möglich, mit Deckel kochen und einfach mal auf das Vorheizen vom Backofen verzichten – Aufläufe, Kuchen oder Tiefkühlwaren gelingen auch ohne hohe Starttemperatur!
- Auf die richtige Wassermenge in Kochtöpfen oder Wasserkochern achten – nicht mehr nehmen, als man wirklich braucht!
- Das gesamte Volumen der Waschmaschine nutzen und eine möglichst niedrige Temperatur wählen!
- Mit Sparduschköpfen, Sparreglern an Wasserhähnen und LED-Leuchten spart man jeden Tag Energie, ohne es zu merken!
- Lampen nur einschalten, wenn sie wirklich gebraucht werden – Und nicht vergessen, sie danach wieder aus zu machen!
- Duschen statt Baden – Spart Energie und Zeit!
- Laptops sind sparsamer als Desktop-PCs und Tablets sind sogar noch sparsamer als Laptops – also genau überlegen, welches Gerät man nutzt oder neu anschafft!
Mitmachen und Energie sparen! Das trägt nicht nur dazu bei, dass drohende Engpässe abgewehrt werden können, sondern tut auch der Umwelt und nicht zuletzt dem Geldbeutel gut.
Wichtige Tipps in gedruckter Form gibt der „Ratgeber für Notfallvorsorge“. Die Broschüre des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe steht hier zum Download zur Verfügung und liegt im Rathaus zur Mitnahme aus.
Die neusten Informationen zur aktuellen Lage der bundesweiten Gasversorgung finden Sie auf der Internetseite der Bundesnetzagentur

