
Bei der Übung waren anspruchsvolle Szenarien zu bewältigen.© Kreisfeuerwehr / Stefan Braun Ihre beiden Nachfolger stehen schon fest, Christian Gerdts aus Oldendorf und Stefan Six aus Jork. Zum Abschied hatten sich Klaus Suhr und Olaf Hoffmann gegenseitig eine Übung ausgearbeitet.
Zunächst betraf es die Bereitschaft Nord. Auf dem Gelände einer Biogasanlage in der Samtgemeinde Horneburg nahm man den Brand einer Trocknungshalle an. Zeitgleich sollte es dort einen schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen geben. Die drei Bereitschaftszüge, Wassertransport, Wasserförderung und Technische Hilfeleistung, wurden sofort tätig. Die einen führten den Löschangriff an der Halle und die Suche nach vermeintlichen Opfern durch, dabei musste eine Wasserförderung über längere Wegstrecken erfolgen. Die anderen befassten sich mit der Menschenrettung aus dem Unfallfahrzeug. Alle gestellten Aufgaben wurden schnell und effizient abgearbeitet.
Die zweite Übung für die Bereitschaft Süd fand auf dem Betriebsgelände der Bootswerft Hatecke in Drochtersen-Krautsand statt. Auch hier nahm man den Brand einer Halle an und ganz in der Nähe wurde ebenfalls ein schwerer Verkehrsunfall simuliert. Die Vorgehensweisen ähnelten sich. Zwei Züge kümmerten sich um die Brandbekämpfung und die Suche nach Vermissten, der dritte Zug war für die Menschenrettung beim Unfall zuständig, zusätzlich mussten zwei Verunglückte, die unter einer Palette mit Bootsrohlingen eingeklemmt waren, geborgen werden. Auch hier bewältigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die anstehenden Aufgaben zügig und effektiv.
Die begleitenden Beobachter waren mit beiden Aktionen hochzufrieden und so können Klaus Suhr und Olaf Hoffmann auf einen erfolgreichen Abschluss ihrer Kreisfeuerwehrbereitschaftsführer-Tätigkeit zurückblicken.
Bericht: Stefan Braun, Pressesprecher Kreisfeuerwehr

